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Pfeifenarten

Rund um die Pfeife
Es gibt Pfeifen aus vielen unterschiedlichen Materialien. Die ersten Pfeifen in Europa waren Porzellanpfeifen, zumeist als lange Gesteckpfeifen mit teils kunstvoll bemalten Pfeifenköpfen, Meerschaumpfeifen und Tonpfeifen.

Heute ist das gebräuchlichste Material Bruyereholz. Ein hartes Holz, das aus der Wurzelknolle der Baumheide gewonnen wird und sehr hohen Temperaturen standhält. Die meisten Modelle haben einen glatt polierten Pfeifenkopf, der in unterschiedlichen Farben eingefärbt sein kann und die Maserung des Holzes optisch hervorhebt. Eine andere Art der Oberflächenbehandlung besteht darin, die Pfeife sandzustrahlen. Dabei werden die weicheren Holzbestandteile entfernt und die härteren Teile bleiben stehen. So entsteht eine strukturierte Oberfläche, die Wärme besser ableiten kann, da die Oberfläche größer ist als bei einer glatten Pfeife. Zumeist nimmt man hierfür Pfeifenköpfe, deren Oberfläche nicht fehlerfrei ist und deshalb die Optik einer glatten Pfeife stören würde. Den Raucheigenschaften schadet dies nicht. Ähnlich sehen auch rustizierte Pfeifen aus. Diese werden nicht mit Strahlsand bearbeitet sondern mit Bürsten.
Es gibt auch Pfeifen aus anderen Hölzern. Insbesondere in Kriegszeiten wich man auf verfügbare Sorten wie Kirsche und Pflaume aus. Aufgrund der geringeren Hitzebeständigkeit konnten sich diese Hözer jedoch nicht durchsetzen. Sehr widerstandsfähig sind Pfeifen aus Mooreiche, die allerdings sehr selten und recht teuer sind. Ebenfalls gebräuchlich sind Pfeifen aus Olivenholz, die eine besonders ausgeprägte Maserung haben. Teilweise besitzen sie einen Einsatz aus dem härteren Bruyereholz.

Sehr preiswert aber auch nicht lange haltbar sind Pfeifen aus Maiskolben, die auch Missourimeerschaumpfeifen genannt werden.  Aprops Meerschaum: Die echten Meerschaumpfeifen bestehen aus einem weißem Mineral (Magnesiumsilikat) , das in der Türkei abgebaut wird. Diese Pfeifen waren früher ebenfalls sehr gebräuchlich. Das Material verfärbt sich bei längerem Gebrauch in Gelb-, Braun- und Rottöne und wirkt dadurch sehr dekorativ. Heute werden viele Pfeifen mit geschnitzten Motiven angeboten. Da Meerschaum ein sehr weiches Material ist, muss es sorgsam behandelt werden.

Ebenfalls weiß sind Tonpfeifen, die den meisten wahrscheinlich als Nikolauspfeifen bekannt sind. Insbesondere in Belgien und den Niederlanden werden heute noch Tonpfeifen geraucht. Diese werden allerdings sehr heiß.

Ein selten verwendetes Material ist Terrakotta, das ebenso heiß wird wie Ton aber geschmacklich wie optisch an einen Blumentopf erinnert.

Kalabashpfeifen und sind aus afrikanischen Kalebassen (Flaschenkürbis) gefertigt. Darin eingelassen ist ein Einsatz aus Meerschaum.
 
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