Worldcup 2017 - Pfeifenclub Puba

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Worldcup 2017

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17. Worldcup im Pfeifelangsamrauchen
Wandeln auf den Spuren Dalis und ein Wettkampf der besonderen Art

Austragungsort des 17. Worldcups war Figueres in Spanien. Berühmtester Sohn der Stadt ist Salvador Dali. Viele seiner teils skurilen Werke sind im Dalimuseum, einem ehemaligen Theater, ausgestellt und vermitteln einen umfassenden Überblick über sein Schaffen. Die Teilnehmer des Galadinners bekamen eine Eintrittskarte für das Museum. Doch auch ohne diese Geste hatten die Pfeifenfreunde aus dem Sauerland den Besuch des Museums bereits fest eingeplant. Denn das gehört in jedem Falle auch immer bei internationalen Wettkämpfen dazu: Fremde Gegenden kennen lernen und Neues entdecken! Und so auch dieses Mal. Die geplanten Besichtigungen der katalanischen Hauptstadt Barcelona fanden wegen der aktuellen politischen Unruhen um die Abspaltung Kataloniens nicht statt. Dafür gab es Ausflüge an die Costa Brava, nach Girona, Besalu und nach Port Lligat, wo sich Dalis ebenso beeindruckendes Wohnhaus mit dem Atelier besichtigen lässt.


Doch zurück zum Anlass der Reise nach Katalonien. Bereits am 12.10. fanden die spanischen Meisterschaften im Pfeifelangsamrauchen statt. Ein Novum gab es dann am 14.10.: Die erste Weltmeisterschaft im Zigarrerauchen. Wobei es hier nicht darum ging, wer am längsten raucht sondern wer die längste Asche stehen lässt. Dazu mussten die Teilnehmer es in einem Zeitfenster von einer Stunde schaffen, ein möglichst langes Aschestück auf der Zigarre stehen zu lassen, ohne dass bereits etwas abgefallen war. Anhand der Restlänge der verbliebenen Zigarre wurde dann mittels Messschieber ermittelt, wie lang die stehen gebliebene Asche war; entweder beim ersten Abfallen der Asche, spätestens aber nach Ablauf einer Stunde. Sieger des Wettkampfes wurde ein Spanier.
Am Abend des 14.10. fand das traditionelle Galadinner statt bei dem es neben erlesenen Speisen und Weinen auch wieder Gelegenheit gab, mit Pfeifenrauchern aus aller Welt Kontakte zu pflegen. Die Veranstalter hatten für das Galadinner und den Wettkampf eine hervorragende Lokalität ausgesucht und so passte einfach alles.

Eingebettet war die gesamte Veranstaltung in eine Pipeshow. Pfeifenmacher und Händler aus zahlreichen Ländern präsentierten ihre Produkte und so wechselten wieder etliche edle Pfeifen den Besitzer. Von einfachen Formen bis hin zu extravaganten Freehandmodellen war alles im Angebot. Und auch die Preisspanne reichte von erschwinglich bis außeroderntlich.
Am Nachmittag des 15. Oktober war es dann endlich soweit: 202 Pfeifenraucherinnen und Pfeifenraucher, aufgeteilt in 42 Mannschaften, kämpften um den Sieg. Eine Mannschaft besteht aus maximal 5 Teilnehmern von denen nur die jeweils drei besten Zeiten gewertet und addiert werden. Geraucht wurde aus einer neuen Wettkampfpfeife des spanischen Pfeifenmachers Pipas Sigmund mit drei Gramm Tabak der Marke Davidov. Aus Deutschland nahmen 5 Teams am Worldcup teil: Neben dem Puba aus Arnsberg war Köln vertreten (verstärkt um den amtierenden Deutschen Vizemeister Rainer Nowak aus Großschwarzenlohe), Ofenerfeld sowie Würselen mit zwei Teams. Für den Puba lief es recht gut. Mit dem 13. Platz in der Teamwertung konnte man sich recht weit vorn platzieren und war damit bestes deutsches Team im Wettbewerb. Uli Hampel vom Puba errauchte die zweitbeste deutsche Einzelzeit und belegte damit den 31. Platz unter 202 Teilnehmern. Uli Schäfer, zwei Wochen zuvor noch Deutscher Meister geworden, hatte kein glückliches Händchen und erreichte den 60. Platz. Außerdem rauchten für den Puba Fjodor Tkachenko (82.) und Rita Hampel (132.).
Bestes Team wurde Cerea aus Turin. Den zweiten Platz belegte das Team Csokonaia aus Ungarn und dritter wurde Corsellini aus Florenz. In der Einzelwertung belegte Alexey Maydanov aus St. Petersburg den ersten Platz.
Die vollständigen Platzierungslisten finden Sie hier: Teamwertung - Einzelwertung
Das Wohnhaus Dalis in Port Lligat
Weltmeisterschaft im Zigarrerauchen
Pipeshow in der Heimat Dalis
Das Pubateam beim Worldcup
 
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